Corona-Pandemie in Tansania und Äthiopien

Tansania befindet sich – den offiziellen Zahlen zufolge – am unteren Ende der weltweiten Infizierungsskala. Bildungseinrichtungen sind zwar geschlossen und Veranstaltungen verboten, aber religiöse Einrichtungen bleiben bis jetzt von derlei Beschränkungen ausgenommen. Staatspräsident Magufuli ist überzeugt, dass Kirchen die einzigen Orte sind, wo wirkliche Heilung gefunden werden kann. Die wirtschaftlichen Versprechen seiner Präsidentschaft scheinen (vorerst noch) schwerer zu wiegen als das Virus.
Während die Bildungseinrichtungen der Vinzentinerinnen von Mbinga weitgehend still gelegt sind, versuchen die Schwestern derzeit die Gesundheitsstationen auf die Pandemie vorzubereiten. Das Gesundheitsministerium hat dazu verschiedene Vorschriften auferlegt. Zudem wird nun auch ein Teil des momentan im Bau befindlichen Hospitals Kihaha (Projekt der Vinzentinerinnen in Mbinga), zu einer Corona-Krankenstation umfunktioniert. Die Schwestern und Schneiderinnen der Berufsschulen versuchen ihren Teil durch das Nähen von Mund-und-Nasen-Schutze beizutragen.

Im Gegensatz zu Tansania wählt Äthiopien einen weniger milden Ansatz. Anfang April wurde bereits der Ausnahmezustand für zunächst fünf Monate ausgerufen. Die Schwestern mussten daraufhin fast alle ihre Tätigkeiten in der Bildungs-, Frauen- und Sozialarbeit einstellen.

Nun heißt es, gemeinsam – vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Kulturen und Rahmenbedingungen – Maßnahmen zu überlegen, zu diskutieren und zu planen, um sich dieser Krise gemeinsam entgegen zu stellen.

Sr. Kaja

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