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Pole za safari

„Pole za Safari“ sagen die Tansanier und drücken damit ihr Mitleid aus für die Strapazen einer überstandenen Reise. Genau das haben wir nach den letzten zwei Tagen nötig! Wie viel mehr noch unser Fahrer!

17 Stunden waren wir am Samstag unterwegs um dann bei der Zufahrt zum Seminarhaus der Vinzentiner in Morogoro, wo wir übernachteten noch kurz im Schlamm stecken zu bleiben. Aber auch diese Herausforderung hat unser Driver Josef bewältigt. Getröstet hat uns die Aussicht, dass wir am ersten Tag das größte Stück der Reise bewältigt haben und wir uns am 2. Tag nur noch durch den Stau in Richtung Dar es Salaam quälen müssen.

Aber dass es dann so heftig kam, hat uns doch überrascht. Gott sei Dank waren wir früh aufgebrochen. Unsere Pläne für den Tag in Dar es Salaam mussten wir jedoch mindestens dreimal anpassen. Die ganze Stadt schien irgendwie verstopft. Doch irgendwie gelang es uns dann doch noch, den Provinzial der indischen Vinzentiner zu treffen und über die zukünftige Zusammenarbeit zu sprechen. Bischof Varghese erreichte noch sein Flugzeug und Sr. Janeth und Sr. Ernesta fuhren, während wir auf den Provinzial am Flughafen warteten, nach Luhanga um ihre Pässe abzuholen und die schwerkranke Sr. Deogratia zu besuchen.

Als wir uns wieder in Kurasini trafen, war unsere erste Handlung ein Blick in die Pässe. Tatsächlich die Visa sind drin. Wir können gemeinsam nach Deutschland fliegen!

Untermachtal – wir kommen!