MaZ

Missionarin auf Zeit

ist ein Angebot der Vinzentinerinnen von Untermarchtal an junge Frauen zwischen 18 und 28 Jahren, mit den Schwestern in Tansania an der Seite der Armen mitzuleben, mitzuarbeiten und mitzubeten.

Seit 2008 wird der MaZ-Dienst in unserer Gemeinschaft in Kooperation mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart – BDKJ in Wernau – durchgeführt. Von dort aus werden die vertraglichen Regelungen getroffen und auch Vorbereitungsseminare durchgeführt.

Durch das Programm »Weltwärts« des BMZ (Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) werden Freiwilligen-Dienste im Ausland seit 2008 staatlich gefördert, die Kosten für den Flug und die Versicherungen übernommen und ein Taschengeld bezahlt.

Vor Ort werden alle Unterhaltskosten getragen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.missionarin-auf-zeit.de
www.weltwaerts.de
www.wfd.bdkj.info

Ansprechpartner:
Sr. Ruth Ehrler & Kerstin Gaißmaier
Tel. (07393) 30-163
E-Mail: missionsprokura@untermarchtal.de

Unsere aktuellen Missionarinnen auf Zeit stellen sich vor…

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Mein Name ist…
Louisa Schuster, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Ehingen. Im Sommer habe ich mein Abitur auf dem Wirtschaftsgymnasium in Ehingen abgeschlossen.

Meine Einsatzstelle ist…
das Kinderheim St. Loreto in Mbinga. Es bietet Platz für 80 Kinder mit Behinderung und Straßenkinder, die ab dem Schulalter, manchmal auch schon früher, in Loreto wohnen. Diese Kinder können teilweise nur deswegen eine Schulbildung erhalten, weil sie dort wohnen. Dort werde ich den Schwestern bei der täglich anfallenden Arbeit unter die Arme greifen und den Kindern bei den Schulaufgaben helfen, sowie ihre Freizeit mitgestalten.

Ich habe mich für den Freiwilligendienst entschieden, weil…
es schon lange mein Wunsch ist zwischen Schule und Studium mit den Vinzentinerinnen nach Tansania zu gehen. Besonders gefällt mir, dass ich mich dabei sozial engagieren kann und mit Kindern arbeiten darf.

Das wünsche/erwarte ich von meinem Jahr…
Von meinem Jahr wünsche ich mir, dass ich eine andere Kultur und Mentalität kennen lerne. In den gemeinsamen Austausch von Erfahrungen und Erlebnisse mit den Menschen vor Ort komme, dadurch eine gegenseitige Bereicherung entsteht, die es möglich macht, den Alltag aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

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Mein Name ist…
Ronja Grathwohl und bin 19 Jahre alt. ich habe jetzt mein Abitur gemacht und wollte nach der Schule schon immer mal ins Ausland. Meine Hobbies sind die Ministranten (seit 10 Jahren), die Katholische Jugend Rottweil (seit 10 Jahren), Schwimmen, Turnen und Tanzen. Nebenher habe ich auch noch gebabysittet.

Meine Einsatzstelle…
ist das Health Center in Kigonsera.

Ich habe mich für den Freiwilligendienst entschieden, weil…
ich schon viel über die Missionsarbeit der Vinzentinerinnen von Untermarchtal gehört habe und es mich sehr gereizt hat, ein Jahr ins Ausland zu gehen. Ich habe durch eine ehemalige Freiwillige viel über die Einsatzstellen in Tansania erfahren, vor allem über Ruhuwiko, da Judith dort für ein Jahr war. Auch macht es mir sehr viel Spaß, mit Menschen und vor allem Kindern zu arbeiten, was man an meinen Hobbies sehen kann.

Das wünsche/erwarte ich von meinem Jahr…
Ich wünsche mir, dass ich in die Gemeinschaft und die Kultur vor Ort hineinwachsen kann und mich gut integrieren werde. Auch wünsche ich mir, dass ich viel Neues lerne und an meine Grenzen komme. Ich möchte so viele Erfahrungen wie möglich sammeln und vor nichts zurückweichen, sondern alles mitnehmen, was geht.

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Mein Name ist…
Clara Wittmann. Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Leonberg. Vor drei Jahren habe ich meinen Realschulabschluss geschrieben und dieses Jahr mein Abitur.

Meine Einsatzstelle…
ist das Waisenhaus St. Katharina in Mbinga. Das Waisenhaus ist ein Heim für Halbwaisen und Waisen im Alter von 0 – 5 Jahren. Ich werde die Schwestern bei der Pflege und der Betreuung der Kinder unterstützen.

Ich habe mich für den Freiwilligendienst entschieden, weil…
ich nach 13 Jahren Schule erst Mal keine Lust hatte, mich wieder an den Schreibtisch setzen zu müssen und Theoretisches zu lernen. Ich brauchte eine Pause. Mein größter Wunsch war es immer, nach Afrika zu reisen, die Kultur und die Menschen faszinieren mich, und jetzt wird dieser Traum wahr!Das Beste an der Aussicht für das kommende Jahr ist, dass ich mit Kindern arbeiten darf. Nach dem Jahr möchte ich gerne Kinderpsychologie studieren und in meiner Vergangenheit habe ich jede Menge mit Kindern zu tun gehabt, egal ob Babysitten oder Jugendgruppen leiten. Ich freue mich auf all die neuen Kinder, die ich kennenlernen darf und bin ganz gespannt, wie es sein wird, mit den Schwestern zusammenzuleben.

Das wünsche ich von meinem Jahr…
Ich wünsche mir, dass ich gut in Tansania ankomme, damit meine ich in die Gemeinschaft und in die Kultur. Auch wenn es bestimmt nicht nur schöne Momente, sondern auch schwere gibt, möchte ich dieses Leben kennenlernen und selbst erleben! Bestimmt werde ich nicht alles verstehen, aber ich möchte es versuchen und mich voll und ganz darauf einlassen. Nach dem Jahr erhoffe ich mir, die Sprache gut sprechen zu können.

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Mein Name ist…
Franziska Moosmann, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Schramberg im Kreis Rottweil. Ich habe 2016 mein Abitur absolviert und danach für ein Studienvorbereitungsjahr am Ambrosianum in Tübingen gelebt.

Meine Einsatzstelle…
ist die Gehörlosenschule St. Vincent in Ruhuwiko. Dort werde ich gemeinsam mit den Schwestern und den Kindern leben, arbeiten und beten. Ich freue mich sehr darauf, meinen Platz im Alltag dort zu finden, sei es beim Spielen mit den Kindern, im Unterricht, beim Helfen in der Küche, oder wo auch immer ich mich unterstützend einbringen kann.

Ich habe mich für den Freiwilligendienst entschieden, weil…
es schon immer mein Wunsch war, für ein Jahr die gewohnte Heimat hinter mir zu lassen und in einer anderen Kultur zu leben, mitzuarbeiten und von den Menschen zu lernen. Durch diese Eindrücke erhoffe ich mir einen neuen Blickwinkel auf verschiedenste Bereiche, zum Beispiel auf das Leben in Deutschland.Als Grundlage ist mir mein Glaube wichtig, der gleichzeitig eine Motivation für mich ist, den Freiwilligendienst zu machen. Ich bin sehr gespannt darauf, wie die Menschen in Tansania ihren Glauben leben und darauf, daran teilhaben zu dürfen.

Das wünsche/erwarte ich von meinem Jahr…
Ich hoffe, in diesem Jahr durch meine Anwesenheit den Menschen ein klein wenig davon zurückgeben zu können, was mir durch diese Erfahrung geschenkt wird. Außerdem wünsche ich mir, dass ich mich den Herausforderungen, die auf mich zukommen gut stellen und daran wachsen kann.