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Makwai

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Unsere letzte Safari ging nach Makwai. Eine der neueren Stationen, die eigentlich der besonderen Unterstützung bedarf. Die Menschen direkt am Niassasee leben in einer wunderschönen Landschaft, sind aber tagtäglich vor große Herausforderungen gestellt. Die Meisten sind Fischer und dadurch abhängig vom Niassasee und dem Wetter. Mit einfachen Einbäumen können sie nur bei einigermaßen ruhiger See zum Fischfang ausfahren. In dieser Jahreszeit, dem Winter, ist der See aber oft stürmisch. Dann gibt es auch mal tagelang nicht viel zu essen. Der sehr steinige Untergrund ermöglicht oft nur den Anbau von Maniok und das Halten einiger weniger Tiere. Außer in den wenigen sumpfigen Bereichen, dort wird stellenweise Reis angebaut. Zur Zeit sind die Temperaturen angenehm, aber schon in wenigen Wochen wird es sehr heiß werden und jede körperliche Anstrengung um die Mittagszeit zur Qual.

Die Schwestern leben unter harten Bedingungen in der Pfarrei, dringend warten sie auf Unterstützung in unterschiedlichen Bereichen. Nun soll die Dispensary als Health Center aufgebaut werden, meinte jemand von der Regierung. Kein Wunder, Sr. Kafara macht in der kleinen Dispensary auch richtig gute Arbeit. Finanzielle Unterstützung gibt der Staat natürlich nicht. Und die Menschen rund um Makwai sind wirklich sehr arm. Doch irgendwie hat es Sr. Kafara geschafft, ein kleines Haus zu bauen, in dem ab nächsten Monat das Impfprogramm startet.