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Zurück nach Dar es Salaam (Gastautorin: B. Grosch)

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Wir starten frühzeitig von Kisolanza nach Mbagala ins Spiritual Center. Und wie so oft, in den letzten Tagen, der Kaffee in unseren Tassen ist noch heiß, hat keine Chance mehr getrunken zu werden, wir müssen in den Bus.

Die Fahrt ist lang und anstrengend.

Wir alle, unser Driver, Friedhelm und der Rest der Gruppe sind froh als wir endlich ankommen. Und obwohl es schon sehr spät ist, die Sonne schläft bereits, hat das Küchenpersonal auf uns gewartet.

Dankbar, müde und erschöpft fallen wir nach dem Abendessen ins Bett.

Die Straßen hier sind „anders“. Doch bei Tageslicht sieht man die Schlaglöcher früher, eher und kann rechtzeitig reagieren/ausweichen. Bei Dunkelheit, in der Nacht, passieren hier die meisten Unfälle.

Nach unserem Erholungsschlaf und „gemütlichem“ Frühstück starten wir in die City, Dar es Salaam. Wie in jeder anderen Großstadt, es wuselt. Sehr viele Menschen, sehr viel Verkehr, Stau und geschäftiges Treiben. Ich denke an Ameisenhaufen/Bienenstock. Unser erster Halt ist im Markt der Holzschnitzer. Weiter geht es zum Markt der Maler anschließend in einige Läden der Stoffhändler. Der „Kaufrausch“ infiziert uns und hat uns voll im Griff. Mittlerweile sind einige von uns so mutig, dass wir selbstständig und alleine handeln, was wiederum unseren Friedhelm zum schmunzeln bringt. Und es ist mir egal, ob ich zu viel bezahlt habe oder nicht. Ich bin in Afrika, und das ist/war es mir wert!

Wir starten, nach einem Mittagessen in einem Restaurant, bevor die Rushhour einsetzt, zurück nach Mbagala. Besichtigen dort einen Kindergarten ohne Kinder, da Ferien sind und anschließend ein kleines Krankenhaus.

Anschließend teilt sich die Gruppe. Ein Teil geht zurück ins Spiritual Centre. Der andere Teil, wir, wollen das Leben abseits der Hauptstraße sehen/erleben, gehen in die Seitenstraßen, in die Hinterhöfe.