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Vorfreude

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Wieder einmal breche ich morgen Richtung Süden auf. Und doch ist es dieses Mal ein wenig anders. Unsere Generaloberin, Sr. Elisabeth reist mit mir nach Äthiopien. Aufregend ist das… in vielerlei Hinsicht. Die politische Situation scheint ruhiger zu sein – und doch werden wir erst vor Ort entscheiden können, ob wir zu den Stationen reisen können oder in Addis Abeba bleiben müssen. Gespannt bin ich, wie sich die junge Gemeinschaft im letzten halben weiter entwickelt hat, wie es Sr. Sara als Oberin dort geht. Und natürlich ist es spannend zu sehen, wo Gott uns – in den Ereignissen – als Gemeinschaft hinführt. Im Moment ist noch so vieles offen – gerade auch wie wir die Verbindung zu den äthiopischen Schwestern gestalten wollen. In der Vorbereitung auf diese Reise haben wir auch noch mal in unsere eigene Geschichte geschaut. Von 1852-1870 wurden Frauen aus Württemberg nach Straßburg in das „Gründungs-Mutterhaus“ geschickt, um dort ihre Ausbildung zu machen – ein kleines Beispiel für die lange und intensive Verbundenheit, für die lang andauernde Begleitung der jungen Gemeinschaft. Mal sehen, wie so ein Begleitungsprozess im Jahr 2017 aussehen kann.