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Utengule – die Weite des Rift Valleys

Bis Mbeya sind wir irgendwie mit dem Flugzeug gekommen. Kurz vorher hat die Fluglinie ihren Betrieb eingestellt, aber irgendwie kamen wir in einem anderen, späteren Flieger unter. Seltsame Bewegung auf diesem Markt zur Zeit. Während vor zwei oder eher drei Jahren etliche neue, teilweise auch günstige Möglichkeiten des Flugverkehrs entstanden, wird es nun zunehmend schwieriger. Bin gespannt, welche Entwicklung das nimmt. Der Markt scheint sich zu regulieren, von Reisenden wird Flexibilität gefordert.

Doch unsere Unterkunft hier in Mbeya gehört in die Kategorie „Traum“. Zumindest für mich! Ein wunderschöner Ort mit sagenhafter Aussicht, Hanglage, mitten in der Natur, Blick auf die Weite des Rift Valleys – und einem Pool! Wie genial, nach solch einem Reisetag, neben Mangobäumen, an denen tatsächlich Nester von Ledervögeln hängen, einige Runden im Wasser zu drehen. Außer unserer Reisegruppe, die diesen Ort für die erste Architektenbesprechung ausgesucht hat, scheint es ein Geheimtipp für Touristen auf der Suche nach Naturerfahrung im sogenannten Rift Valley. Und auch hier treffen wir auf Einheimische. Zwei Pfarrer nutzen an ihrem freien Tag den Pool zum Schwimmen.

Die Besitzer der Lodge, Schweizer, betreiben eine große Kaffeefarm, nachhaltig, ökologisch, fair, ein wichtiger Arbeitgeber hier am Rande von Mbeya, einer Grenzregion, 12 km von der Grenze zu Sambia entfernt. Projekte zur Bildung der Arbeiterkinder gehören – wie an vielen Orten – selbstverständlich zum Engagement. Zu einer Führung auf der Kaffeefarm reicht unsere Zeit leider nicht, denn Morgen früh geht es weiter.