Karibu Untermarchtal – Missionsbegegnungstag am 15. September 2019

Der diesjährige Missionsbegegnungstag mit dem Thema „Bildung schafft Zukunft“​ lockte am vergangenen Sonntag etwa 200 Besucher/innen ins Kloster Untermarchtal. Der Tag begann mit einem Gottesdienst in der Vinzenzkirche, zelebriert von Spiritual Hermann und Pater Anastasius Reiser OSB, der 12 Jahre lang in Tansania gelebt hat. In seiner Predigt legte Pater Anastasius dar, dass Mission bedeutet, die Liebe Gottes in die Welt zu tragen und vorzuleben, was wir vom Leben Jesu verstanden haben – egal ob in Afrika oder vor der eigenen Haustür in Deutschland. Im Anschluss hatten die Gäste beim Mittagessen Zeit für Begegnungen und gemütliches Beisammensein. Sie konnten sich an Aktionsständen über vielfältige Initiativen der Eine-Welt-Arbeit informieren, Handarbeiten und fair gehandelte Produkte aus Afrika kaufen und sich am Infostand zum Freiwilligendienst in Tansania informieren.

Ab 13 Uhr begannen im Bildungsforum Vorträge zu verschiedenen Themen: Anja Bohnsack stellte die Arbeit der Famvin Homeless Alliance vor, einer Initiative der vinzentinischen Familie, die das Leben von Obdachlosen weltweit nachhaltig verbessert. Dabei erzählte sie, dass sie am Abend zuvor auf eine Station des Untermarchtaler Friedenswegs gestoßen ist, die dazu aufruft, „die Hand dem Fremden entgegenzustrecken“. Genau darum gehe es der Famvin Homeless Alliance, so Bohnsack. Daneben berichteten die beiden ehemaligen Freiwilligen Isabel Kopp und Sarah Denz von ihrem weltkirchlichen Friedensdienst in Tansania, der eine Herausforderung, aber vor allem eine unglaubliche Bereicherung für die beiden war. Sr. Anna-Luisa informierte über die Missionsarbeit in Tansania und Äthiopien – entsprechend dem Motto mit einem Schwerpunkt auf Bildung. Dabei wurde deutlich, dass den Vinzentinerinnen seit Beginn ihres Wirkens der Zugang zu Bildung für Mädchen und Benachteiligte ein wichtiges Anliegen ist. Mitten im Publikum saß eine Schwester, die sich dafür besonders einsetzte: Sr. Digna lebte 37 Jahre lang in Tansania und baute dort eine Schule sowie einen Kindergarten auf. Und das Engagement der Schwestern geht auch in Zukunft weiter: Sr. Anna-Luisa kündigte an, dass im Februar erstmals zwei tansanische und zwei deutsche Schwestern in ein Heim für Kinder mit Mehrfachbehinderungen nach Kenia gesandt werden.

Zwischen und nach den Vorträgen konnten sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen im Bildungsforum stärken und ins Gespräch kommen. Ein bewegender Abschluss war das Konzert des Mädchenchors Tonika aus Warthausen. Nicht nur die Begeisterung der Sängerinnen, sondern auch das gemeinsame Singen haben den diesjährigen Missionsbegegnungstag sehr schön abgerundet. Nach dem Schlusswort der Generaloberin Sr. Elisabeth machten sich die Gäste gegen 17 Uhr wieder auf den Heimweg.

Wir danken allen Besucher/innen sehr herzlich für ihr Kommen, besonders auch den vielen freiwilligen Helfer/innen und ebenso für die großzügigen Spenden!

Festtage in Mbinga

Die Schwestern in Mbinga in Tansania sind in der vergangenen Woche aus dem Feiern nicht mehr herausgekommen. Am Dienstag, 23.7. wurden sechs Postulantinnen in das Noviziat aufgenommen und erhielten das Schwesternkleid und Schwesternnamen in einem eher privaten Rahmen innerhalb der Gemeinschaft. Trotzdem wird dieses Ereignis in der Gemeinschaft ausgiebig, fröhlich und gegen später auch durchaus ausgelassen gefeiert. Zwei Tage später wurde dann in großem Rahmen mit hunderten von Gästen aus nah und fern die Ablegung der Gelübde von sechs Novizinnen, die sogenannte Profess, gefeiert. Verbunden wird dieses Fest mit der Feier des Jubiläums der Schwestern, die 25 Jahre zuvor ihre Profess abgelegt habe und seit dieser Zeit in Treue ihre vinzentinische Sendung in Tansania leben. Für alle Schwestern, die mutig und engagiert diesen Weg gehen, sind wir dankbar und haben natürlich in Gedanken hier in Deutschland mitgefeiert!

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