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Maisha – Leben

peramiho

Ein Wort unseres Ordensgründers Vinzenz von Paul könnte über dieser Reise stehen: „Die Ereignisse sind unsere Herren“. Die Tansanier sagen in ähnlichen Situationen manchmal mit einem tiefen Seufzer „maisha“, „so ist das Leben“. Ja, es sind die unerwarteten Ereignisse des Lebens – und des Todes, die uns dazu bringen, unsere toll ausgedachten Pläne und  durchgetakteten Terminkalender zu vergessen und zu improvisieren und das Beste aus den Ereignissen zu machen.

So ging und geht es uns auch bei dieser Reise. Aus einem Wochenende am Niassasee wurde wegen der Beerdigung ein schöner und erholsamer Kurztrip mit einem ausgiebigen Bad im See. Auf die Besuche in Mikalanga und Mpepai mussten wir ganz verzichten, bzw. verschieben, dafür haben wir sehr gute Erfahrungen des Miteinanders im Regionalhaus gemacht. Gestern haben wir uns dann auf dem Weg nach Ruhuwiko geteilt. Der Rest unserer Truppe kam mit sehr positiven Eindrücken aus Kigonsera zurück und ich habe Mitschwestern zur Behandlung ins Krankenhaus nach Peramiho gebracht, bzw. im Krankenhaus besucht. Auch das waren gute Begegnungen. So wurden für uns die anderen, ungeplanten Ereignisse, die wie Herren unsere Reisplanung bestimmt haben, zu Geschenken und wir zu Beschenkten.