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Geschafft!

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Und plötzlich waren die Tage vorbei. Nach unserem vierten Schwesternmeeting sind wir noch am Abend nach Ruhuwiko gefahren und dann am Nachmittag wieder mit der kleinen Maschine von Songea nach Dar. Nur gut, dass wir erst für den nächsten Tag für Sr. Elisabeth den Rückflug geplant hatten, denn als wir zur vorgegebenen Zeit am Flughafen waren, entschieden sich die wenigen Arbeiter dort mit uns auf den Wartesesseln zu warten. Auf unsere Fragen reagierten sie einfach immer wieder sehr entspannt und mit einem verwunderten Lächeln. So warteten wir dann halt einfach ganz gemütlich miteinander bis das Flugzeug endlich – mit Verspätung – landete. Erst dann fiel den Arbeitern ein, dass wir ja eigentlich wegfliegen wollten und weder unser Gepäck durchgecheckt war, noch sonstige Vorbereitungsmaßnahmen getroffen waren. Als dann der Pilot voller Ärger fast bis zur Eingangshalle kam, sollte alles auf einmal ganz schnell gehen. Schnell mussten wir uns von den Schwestern und den Freiwilligen verabschieden und zur Gepäckkontrolle. Dort wurde dann tatsächlich bei Sr. Elisabeth alles, aber auch wirklich der ganze Koffer ausgepackt, während ich versuchte, den verärgerten Pilot zu beruhigen.

So wirklich gelungen, ist mir das aber nicht. Er war so sauer, weil wir so spät dran waren und in Iringa noch mal zwischenlanden mussten und es dann knapp werden konnte mit dem Sonnenuntergang. Bei Nacht durfte er anscheinend nicht fliegen. Die ersten Minuten im Flieger waren dann auch entsprechend… es schien so, als wolle der Pilot die verlorene Zeit wieder reinholen. Zu meiner besonderen Freude…. Auf alle Fälle war ich froh, als wir in Iringa nach der Zwischenlandung wieder gestartet sind. Eine Übernachtung in Iringa wegen „verpennten“ Mitarbeitern am Flughafen in Songea war einfach nicht in unserer Planung!!!